| Ausgangsgewebe |
Tumortyp |
Biologisches Verhalten |
| |
|
gutartig |
gutartig
oder bösartig |
bösartig |
| Exokrine Zellen |
Duktales Adenokarzinom |
|
|
X |
| |
Muzinöses Zystadenom |
|
X |
|
| |
Muzinöses Zystadenomkarzinom
|
|
|
X |
| |
Seröses Zystadenom |
X |
|
|
| |
Mikrozystisches seröses Adenom
|
X |
|
|
| |
Azinarzellkarzinom |
|
|
X |
| |
Intraduktal papilläre muzinöse Neoplasie (IPMN)
|
|
X |
|
| |
Neuroendokrinen Tumor |
|
|
X |
| |
|
|
|
|
| Endokrine Zellen |
Insulinome |
|
X |
|
| |
Gastrinome |
|
X |
|
| |
Glucagonome |
|
X |
|
| |
Vipome |
|
X |
|
| |
Nesidioblastose |
|
X |
|
Zusätzlich gibt es weitere sehr seltene Tumortypen, die hier nicht separat aufgeführt werden.
Mit rund 80 % stellt das duktale Adenokarzinom des Pankreas die häufigste Tumorform dar. Es ist auch heute noch Gegenstand von Kontroversen und durch die aktuelle Forschung noch nicht abschliessend klar, welches die Ursprungszelle dieses häufigsten Bauchspeicheldrüsenkrebses ist.
Neben der Einteilung der Tumore nach Ausgangsgewebe und Tumortyp ist im klinischen Alltag auch die Unterscheidung nach der Lokalisation des Tumors innerhalb des Pankreas von Bedeutung. Wir unterscheiden folgende Tumorlokalisationen
- Pankreaskopf
-
Pankreaskorpus
-
Pankreasschwanz
Im Verlaufe der letzten Jahre sind zahlreiche neue Erkenntnisse gewonnen worden, welche heute eine sehr differenzierte Beurteilung der verschiedenen Tumortypen erlauben. Man weiss heute, dass die verschiedenen bösartigen Tumore ein sehr unterschiedliches, biologisches Verhalten aufweisen, was beim Festlegen des Behandlungsplanes berücksichtigt wird.
Für alle Formen von bösartigen Tumore gilt, dass wenn immer möglich eine chirurgische Entfernung angestrebt werden soll. Ob zusätzlich auch eine Chemotherapie oder gar eine Kombination von Strahlentherapie und Chemotherapie notwendig ist, hängt im Einzelfall vom Tumortyp und Tumorstadium sowie dem Allgemeinzustand des Patienten ab. Zur Prüfung und Verbesserung der aktuell gültigen Behandlungskonzepte werden weltweit in Pankreaszentren Patienten im Rahmen von Studienprotokollen behandelt, und auch wir vom Pankreas Zentrum Bern betreuen unsere Patienten im Rahmen von kontrollierten Studienprotokollen, sofern dies sinnvoll erscheint.
Wie entsteht Bauchspeicheldrüsenkrebs?
Die Grundlagenforschung mit Hilfe von molekularbiologischen
Methoden hat in den vergangenen Jahren zu einer wesentlichen
Erweiterung unseres Wissens über die Entstehung des Bauchspeicheldrüsenkrebses
beigetragen. So beobachtet man das vermehrte Vorhandensein
von Faktoren, die das Wachstum der Krebszellen stimulieren
(Wachstumsfaktoren), sowie Veränderungen (Mutationen) von
bestimmten Erbsubstanzen (Genen), die normalerweise das Zellwachstum
und den geregelten Zelltod (Apoptose) kontrollieren. Die verursachten
Funktionsänderungen verschaffen der Krebszelle einen Wachstumsvorteil
gegenüber dem gesunden Gewebe und können auch für die Resistenz
des Tumors gegenüber Chemotherapie und Radiotherapie verantwortlich
sein. Weitere tiefgreifende Untersuchungen sind beim Bauchspeicheldrüsenkrebs
notwendig, um die Veränderungen zu charakterisieren und neuartige
Therapieformen zu testen. Dadurch wird es gelingen die Behandlung
des Bauchspeicheldrüsenkrebses zu verbessern.
Welches sind die Symptome und Beschwerden bei Bauchspeicheldrüsenkrebs?
Die Symptome des Bauchspeicheldrüsenkrebses sind relativ uncharakteristisch.
Frühsymptome fehlen leider oft. Im weiteren Verlauf beobachtet
man am häufigsten eine Einschränkung des Allgemeinzustandes,
Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit. Die Patienten klagen
über unspezifische Schmerzen im Oberbauch, eventuell auch
in den Rücken ziehend, die meist im Laufe der Erkrankung an
Intensität zunehmen. Wie schon im vorangehenden Abschnitt
erwähnt, kann es bei Tumoren im Bauchspeicheldrüsenkopf zu
einer Störung des Gallenabflusses kommen. Dies führt zu einer
Gelbsucht mit farblosem Stuhl, dunklem Urin und Hautjucken.
Ausserdem beobachtet man häufig eine neu aufgetretene Zuckerkrankheit
(Diabetes mellitus) bei Patienten, die an einem Bauchspeicheldrüsenkrebs
leiden.
Was sind die Ursachen?
Die genauen Ursachen, weshalb Bauchspeicheldrüsenkrebs entsteht,
sind nach wie vor unbekannt. Als einziger Risikofaktor für
Bauchspeicheldrüsenkrebs ist bisher das Rauchen erkannt worden.
Hinsichtlich bestimmter Ernährungsgewohnheiten wie z.B. erhöhtem
Kaffeekonsum oder fettigen Speisen konnte keine Beziehung
zum Bauchspeicheldrüsenkrebs nachgewiesen werden. Ob ein erhöhter
Alkoholkonsum zu einem höheren Risiko führt, an Bauchspeicheldrüsenkrebs
zu erkranken, wird zur Zeit noch widersprüchlich diskutiert.
Bei Patienten mit chronischer Entzündung der Bauchspeicheldrüse
ist das Risiko einer Krebsentwicklung deutlich erhöht.
Wie kann man Bauchspeicheldrüsenkrebs früh erkennen?
Es ist heutzutage leider häufig noch nicht möglich, den Bauchspeicheldrüsenkrebs
in einem frühen Stadium zu erkennen. Es gibt daher keine einfache
Vorsorgeuntersuchung. An der besseren Früherkennung des Bauchspeicheldrüsenkrebses
wird zurzeit jedoch intensiv geforscht, und die Grundlagenforschung
wird sicherlich neue und bessere Diagnoseverfahren in die
klinische Praxis bringen.
Wie wird die Funktion der Bauchspeicheldrüse durch einen Bauchspeicheldrüsenkrebs beeinflusst?
Viele Patienten zeigen schon vor der Diagnose des Bauchspeicheldrüsenkrebses eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Nach der Operation beobachtet man vielfach ein Gleichbleiben dieser Situation, jedoch sind auch Verbesserungen oder Verschlechterungen der Zuckerkrankheit beobachtet worden. Häufig wird diese Zuckerkrankheit mit Diät oder Medikamenten behandelt. Gelegentlich ist aber eine Therapie mit Insulin (Spritzen) notwendig. Nach der heute nur in Ausnahmefällen durchgeführten Entfernung der gesamten Bauchspeicheldrüse, ist immer eine Insulintherapie für die Behandlung der Zuckerkrankheit erforderlich.
Durch die Entfernung eines Teils der Bauchspeicheldrüse kann es zu einer erniedrigten Produktion von Verdauungsenzymen kommen. Dies äussert sich in Verdauungsstörungen, Blähungen, Durchfall oder Gewichtsverlust. Diese Situation kann sehr einfach mit Kapseln, die Bauchspeicheldrüsenenzyme enthalten, behoben werden.
Welche Abklärungen und Voruntersuchungen müssen bei einem Bauchspeicheldrüsenkrebs getroffen werden?
Die sorgfältige Abklärung von Patienten mit Tumoren der Bauchspeicheldrüse erfolgt mit den oben erwähnten speziellen Untersuchungsmethoden Ultraschall, Computertomographie, Magnetresonanz und ERCP. Die Wahl der einzelnen Methode erfolgt individuell. Entscheidend ist die Qualität der Untersuchungen, die je nach Erfahrung und Untersuchungstechnik von Institution zu Institution unterschiedlich sein kann. Im Hinblick auf eine Operation sollte ein Team von spezialiserten Aerzten diese Untersuchungen analysieren.
Therapie / Behandlungsmethoden
Die chirurgische Therapie, das heisst, das Entfernen des Tumors
ist die einzige Behandlung, die eine Chance auf Heilung verspricht.
Diese kann nur erfolgen, wenn eine Metastasierung der Krebszellen
in andere Organe, wie z.B. die Leber oder die Lunge, ausgeschlossen
wurde. Ausserdem darf der Tumor nicht in die umgebenden Gefässe
eingewachsen sein, da ansonsten eine vollständige Entfernung
des Tumors nicht möglich ist. Die bisherigen Erfahrungen zeigen,
dass nur ungefähr bei 15 % bis 20 % aller Patienten die Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankung
in einem genug frühen Stadium, das eine radikale lokale
chirurgische Entfernung noch zulässt, erkannt wird. Dabei müssen, neben dem Tumor und dem angrenzenden Teil der gesunden Bauchspeicheldrüse, der angrenzende Gallengang, die Gallenblase, der Zwölffingerdarm und gelegentlich auch ein Teil des Magens entfernt werden.
Bei lokal fortgeschrittenem Tumorstadium kann eine vollständige Tumorentfernung häufig nicht mehr durchgeführt werden. Das Ziel der Behandlung ist es dann, die Symptome des Patienten zu lindern. Bei Gallenrückstau und Gelbsucht muss der Gallenabfluss wieder hergestellt werden. Dies kann einmal endoskopisch durch die Einlage eines Schlauches in den Gallengang geschehen (sogenannter Stent) oder durch eine Operation, bei der ein Darmstück auf die Gallenwege genäht wird, um so den Gallen-Abfluss zu sichern (bilidigestive Anastomose). Wächst der Tumor in den Zwölffingerdarm ein, kann es zu einer Störung der Nahrungspassage kommen, das heisst, die Speise gelangt nicht oder nur schlecht vom Magen in den Darm. Mit einer Operation kann man eine Verbindung zwischen dem Magen und dem Dünndarm schaffen, um dieses Hindernis zu umgehen (Gastroenterostomie).
Der Nutzen der Strahlentherapie (Radiotherapie und / oder Chemotherapie) beim Bauchspeicheldrüsenkrebs wurde in den letzten Jahren intensiv untersucht, und es liegen dazu neue, teilweise allerdings noch etwas widersprüchliche Ergebnisse vor. Gesichert gilt heute die Tatsache, dass auch der Bauchspeicheldrüsenkrebs eine Erkrankung ist, welche mit geeigneten Chemotherapeutika behandelt werden kann. Es gibt verschiedene wirksame Substanzen und Substanzkombinationen, die jedoch teilweise noch im Rahmen von kontrollierten klinischen Studien geprüft werden.
Betreffend des Nutzens der Strahlentherapie zeigen insbesondere Daten aus Europa, dass eine solche nur in besonderen Fällen eingesetzt werden soll. Es muss in diesem Zusammenhang der Vollständigkeit halber aber auch erwähnt werden, dass gewisse Krebszentren in den USA nach wie vor regelmässig die Strahlentherapie kombiniert mit Chemotherapie teilweise vor, teilweise auch nach einer operativen Entfernung eines Bauchspeicheldrüsenkrebses einsetzten.
Wie sind die Heilungschancen beim Bauchspeicheldrüsenkrebs?
Die Operation der Bauchspeicheldrüse ist in den letzten Jahren
eine sehr sichere Methode geworden. Trotzdem überleben nur
wenige Patienten, bei denen der Tumor entfernt wurde, die
ersten 5 Jahre nach der Operation. Patienten, bei denen eine
Tumorentfernung nicht möglich war, leben selten länger als
1 Jahr. Die intensiven Forschungen in diesem Gebiet lassen
hoffen, dass es in den nächsten Jahren zu einer deutlichen
Verbesserung dieser Situation kommen wird. Hier ist insbesondere
die Gentherapie zu nennen. In den letzten Jahren hat sich
das Wissen um die komplizierte Entstehung des Bauchspeicheldrüsenkrebses
wesentlich erweitert. Mit diesem Wissens bietet die Gentherapie
einen hoffnungsvollen neuen Ansatz. Eine realistische Einschätzung
der momentanen Lage zeigt jedoch, dass mit Ausnahme von einigen
wenigen Gentherapien für ausgewählte Patienten mit einem Bauchspeicheldrüsenkrebs
im Rahmen von klinischen Studien, Forschung und Entwicklung
der Gentherapie noch im Labor erfolgen. Weitere Untersuchungen
der molekularbiologischen Veränderungen beim Bauchspeicheldrüsenkrebs
werden zu einem genaueren Verständnis der Tumorentstehung
führen und damit die Grundlage für neue Ansätze in der gentherapeutischen
Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebses bilden.
Nachsorge
Nach erfolgter Operation sollten die Patienten durch körperliche, Labor- und eventuell auch radiologische
Untersuchungen (Ultraschall, Computertomographie, Magnet-Resonanz-Tomographie)
regelmässig kontrolliert werden. Die Organisation dieser Nachuntersuchung
erfolgt zumeist in Zusammenarbeit mit den behandelnden Hausärzten.
Eine weitere Behandlung mittels z.B. Chemotherapie wird häufig
im Rahmen von Studien durchgeführt und individuell mit dem
Patienten, Chirurgen, Onkologen (Krebsspezialisten) und den
Hausärzten organisiert.
Ein Teil meiner Bauchspeicheldrüse wurde entfernt - wie
weiter?
Bei Patienten, bei welchen ein Teil oder sogar die ganze Bauchspeicheldrüse
entfernt werden musste, kann es je nach Ausdehnung der Entfernung
zu einer Funktionseinschränkung der Bauchspeicheldrüsenfunktion
kommen. Dabei stehen folgende zwei Probleme im Vordergrund:
- zu wenig Pankreasenzyme (führt zu Verdauungsproblemen) -
zu wenig Insulin (führt zu hohem Blutzucker). Diese Mangelzustände
können mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden.
Pankreasenzymsubstitution
Heute sind gute, moderne Präparate auf dem Markt, welche Substanzen
enthalten, die die Enzyme der Bauchspeicheldrüse ersetzen
(z.B. Creon). Diese Enzympräparate müssen zu allen Hauptmahlzeiten
und auch bei fett- oder proteinreichen Zwischenmahlzeiten
("Snacks") eingenommen werden. Die nötige Dosierung ist von
Patient zu Patient unterschiedlich und richtet sich nach dem
Nahrungstyp und schliesslich nach dem Beschwerdebild des Patienten.
Entscheidend ist, dass unter dieser Therapie ein Völlegefühl
und die stinkenden Durchfälle mit Fettauflagerungen verschwinden.
Typischerweise müssen 2-3 Kapseln zu den Hauptmahlzeiten eingenommen
werden und 1-2 Kapseln zu den Zwischenmahlzeiten. Wichtig
ist, dass die Pankreasenzyme mit der Nahrung in Kontakt kommen,
da sie nur so ihre Wirkung erfüllen können. So werden pro
Tag zwischen 6-12 Kapseln benötigt. Allerdings kann die Anzahl
auch bedeutend höher oder niedriger sein, je nach noch vorhandener
Restfunktion der Bauchspeicheldrüse. Die Pankreasenzympräparate (z.B. Creon forte / Creon 10'000) sind
meistens sehr gut verträglich und haben praktisch keine Nebenwirkungen.
Ganz selten kann es zu einer allergischen Reaktion kommen.
Insulinsubstitution
Sollten sich infolge der Bauchspeicheldrüsenkrankheit oder
der Operation hohe Blutzuckerwerte zeigen, ist es notwendig,
eine entsprechende Blutzuckertherapie durchzuführen. Anfänglich,
und bei nicht stark erhöhten Zuckerwerten im Blut, kann dies
mit Hilfe von angepasster Nahrungsaufnahme und Tabletten erfolgen,
welche den Zuckerspiegel beeinflussen. Allerdings braucht
es bei ausgedehnten Resektionen manchmal auch eine direkte
Insulinersatzbehandlung. Für die Insulinersatzbehandlung stehen
heute die verschiedensten Insulintypen zur Verfügung, welche
entweder tierischen Ursprungs oder aber gentechnologisch hergestellt
sind. Sie sind meistens identisch mit dem menschlichen Insulin
und werden deshalb als Humaninsuline bezeichnet. Allen Insulintypen
ist es gemeinsam, dass sie gespritzt werden müssen. Die grosse
Auswahl an Insulintypen erlaubt es, die Therapie sehr individuell
zu gestalten. Es kann speziell auf Ernährungsgewohnheiten
geachtet werden. Ziel einer jeden Therapie ist dabei das persönliche
Wohlbefinden und eine gute Einstellung des Blutzuckerwertes.
Damit können schwere Folgeschäden in der nahen und fernen
Zukunft vermieden werden. Speziell in der Anfangsphase ist
eine engmaschige Betreuung durch den Hausarzt oder Spezialisten
erforderlich.
Meine Milz wurde entfernt - wie geht es weiter?
Es ist möglich, dass im Rahmen einer Bauchspeicheldrüsenoperation
die Milz mitentfernt werden muss. Das kann insbesondere
bei Tumoren im Bereich des Pankreasschwanzes notwendig sein.
Es ist gut möglich ohne Milz zu leben. Die Milz spielt eine
Rolle für die Regulation der Blutplättchen und in der Immunabwehr des Menschen. Ohne Milz ist
man empfindlicher für gewisse bakterielle Infektionen. Um
den Patienten vor Infektionen nach einer Milzentfernung zu
schützen, sollte er nach der Operation Impfungen
erhalten: zur Prophylaxe einer Infektion durch Pneumokokken, Meningokokken und Haemophilus influenza. Nach etwa 3 bis 5 Jahren müssen nach den heutigen
Richtlinien diese Impfungen wiederholt werden. Weiterhin sollte
der Patient in Zukunft beim Auftreten einer schweren Infektionskrankheit
den Hausarzt aufsuchen und diesen auf die Tatsache aufmerksam
machen, dass er oder sie keine Milz mehr habe. Der Arzt wird
dann entscheiden, ob eine antibiotische Therapie notwendig
ist. Weiterhin kann es nach einer Milzentfernung zu einem
Anstieg der Blutplättchen (Thrombozyten) kommen. Es ist insbesondere
in den ersten Woche nach der Milzentfernung wichtig, diese
regelmässig zu kontrollieren. Denn bei zu hohem Anstieg der
Blutplättchen kann es zu einer Verdickung des Blutes und zu
Thrombosen kommen. Bei einem entsprechend zu hohen Anstieg
wird Ihnen Ihr Arzt vorübergehend Blutverdünnungsmedikamente
verordnen, um die Thrombosegefahr gering zu halten.
|
|